Garten Tipps von Richard Bauch e.V.
| Gartentipps zum Auspflanzen von Paprika und Tomaten | Paprika und Chili abhärten | Paprika und Tomaten sollten erst ins Freiland gepflanzt werden, wenn kein Frostrisiko mehr besteht und sich der Boden auf mindestens 15 Grad Celsius erwärmt hat. Bereiten Sie das Beet schon ein oder zwei Wochen vor der Pflanzung vor: Dazu die Erde tief lockern und pro Quadratmeter drei bis fünf Liter Kompost (ersatzweise organischen Dünger, beispielsweise Oscorna Animalin) einarbeiten. Tipp: dem Kompost eine gute Handvoll Gesteinsmehl oder Algenkalk beimischen. Beim Pflanzen nochmals etwas reifen Kompost in das Pflanzloch geben und die Tomaten mindestens fünf bis sechs Zentimeter tiefer setzen, als sie im Topf gestanden haben (Abstand: 50 bis 60 Zentimeter). Den Mitteltrieb sofort an Spiralstäben aufleiten und gründliches Angießen nicht vergessen. |
Damit sich die Wärme verwöhnten Setzlinge von Paprika und feurigen Chilis akklimatisieren können, bringt man sie ab Anfang Mai tagsüber an einen vor Wind und Regen geschützten Platz, zum Beispiel auf den Balkon oder die Terrasse. In den ersten Tagen ist lichter Schatten besser als ein vollsonniger Platz, sonst verbrennen die weichen Blätter. Mitte Mai dürfen die Pflanzen ins Beet umziehen. |
| Regenwasser im Garten auffangen | Apropos Pflanzen gießen: Wer im Garten noch keine Regentonnen aufgestellt hat, sollte das spätestens jetzt im Mai tun. Denn das Gemüsebeet und die hübschen Stauden sollten Sie keinesfalls mit Trinkwasser aus dem Gartenschlauch gießen. Einerseits, weil die Wasserhärte den Pflanzen nicht so gut bekommt wie Regenwasser, andererseits, weil Trinkwasser eine wertvolle Ressource ist, die in trockenen Sommern immer knapper wird. |
| Bohnen aussäen | Radieschen-Ernte von Frühjahr bis Herbst | Warten Sie mit der Aussaat von Buschbohnen und Stangenbohnen, bis die Bodentemperatur auch nachts über zehn Grad Celsius liegt. Für höher gelegene Regionen sind schwarzsamige Sorten (zum Beispiel ‘Negra’) gut geeignet. Sie keimen meist zuverlässiger als weiße Bohnenkerne. Unser Gartentipp: Säen Sie zwischen den Bohnenreihen das einjährige Bohnenkraut aus. Es steigert das Aroma der Bohnen, wehrt Blattläuse ab und eignet sich gut zum Verfeinern von Bohnengerichten. Auch das mehrjährige Bergbohnenkraut erfüllt diese Zwecke. Es sollte aber am Beetrand ausgepflanzt werden, da es breite Polster bildet. | Radieschen wachsen rasant und sind viel leichter zu ziehen als Rettiche. Säen Sie laufend im Abstand von ein bis zwei Wochen in ein sonniges bis halbschattiges Beet mit feuchter, fein krümeliger Erde (Abstand 2,5 Zentimeter), dann haben Sie die ganze Saison über genügend Nachschub. Wegen der kurzen Kulturdauer sind Fruchtfolgeprobleme nicht zu befürchten – deshalb können Sie problemlos Erntelücken nutzen, die Kresse oder Kohlrabi hinterlassen. Weiterer Gartentipp: Spinat und Salat als Beetpartner vertreiben Erdflöhe und verhindern so den lästigen Lochfraß der winzigen Tierchen an den Blättern. |
| Gurken mulchen | Mit einer Mulchschicht aus Stroh oder gehäckselten Gartenabfällen gedeihen die in Töpfen vorgezogenen Gurken im Freiland viel besser. Schwarze Mulchfolie ist zwar wenig attraktiv, der Ertrag lässt sich damit aber weiter steigern, denn die Bodentemperatur ist darunter deutlich erhöht. |
| Sobald die Temperaturen dauerhaft über 0 Grad steigen, werden Ihnen im Garten auch wieder die ersten Schnecken begegnen. Damit diese sich nicht über Ihre jungen Salat- und Gemüsepflanzen hermachen, schützen Sie sie am besten mit einem Schneckenzaun oder einem Schneckenkragen. Sie verfügen über eine besondere Kante, die für Schnecken nahezu unüberwindbar ist. |
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Stadtverband der Gartenfreunde e.V. Gera
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